
Die ethische Grenze seines Handelns setzt sich jeder selber. „Es ist halt so“, lautet häufig der Tenor. „Die Wirtschaft, der Chef, die Firma verlangt es so“. Genau das ist Grundstein vieler Übeln. Jeder einzelne trägt Verantwortung für sein Handeln, auch wenn es im Auftrag für andere ist. Es ist nicht einfach so. Es ist nur so im Moment des Handelns. Und das tut jeder für sich alleine. Prozesse und Strukturen sind nicht, sie reproduzieren, erneuern sich selber in jedem Moment, jeder Sekunde aufs neue.
(Zitat Wyss oder so;-)
1 Kommentar:
Problem ist nur, dass zwar jeder die Verantwortung seines Handelns tragen sollte, die Konsequenzen daraus aber zum Teil existenzgefährdend für einige Individuen sein können. Nicht jeder Angestellter kann es sich leisten seine idealen Werte über den Vorgaben des Chefs und der Firma zu setzen, weil es ihn sonst den Job und somit die Existenz kosten könnte. Für mich beginnt dort das übel, der Mensch muss die Möglichkeit haben frei zu sein und frei zu entscheiden. Dies ist heute leider in vielen Dingen nicht mehr möglich...
Kommentar veröffentlichen