Freitag, 1. Februar 2008

Von Zufällen und Schmetterlingen


Was Zufall, was Schicksal ist, ist eine Frage die kein Mensch je beantworten wird können. Trotzdem frage ich; ist das Leben wie ein fallendes Blatt im Herbst, richtungslos unausweichlich dem Boden und verdorren entgegen, ausgeliefert allen Windstössen und fixen Gegebenheiten wie Ästen, Dornen, Moos oder Aufwinden? Dem Schmetterlingseffekt zu Folge, können kleinste Einflüsse komplexe Systeme, wie auch der Mensch eins ist, sich komplett anders entwickeln lassen, eben ein Flügelschlag eines Schmetterlings im Amazonas könne einen Taifun im fernen China auslösen. Der Schmetterlingseffekt ist Teil der Chaostheorie, wonach die Dynamik eines Systems aufgrund der Abhängikeiten und Einflüsse so vieler Faktoren nicht oder nur sehr bedingt vorausberechenbar ist. Die Frage ist, kann eine unbedachte alltägliche Handlung, ein Lächeln, ein Stirnrunzeln, ein Leben komplett aus der Bahn bringen oder besser ist, es überhaupt möglich, dass bewusste Handlungen die gewollte überschaubare Wirkung haben. Sind Systeme Spielball der Umwelteinflüsse und nur sehr bedingt beeinflussbar? Durch die innere Einstellung und durch Wille verändert sich die äussere Ausstrahlung und dies allein hat grossen Einfluss auf die Umwelt. Hermann Hesse meint im "Steppenwolf", dass der unbedingte Wille vereint mit unbewusstem hartem Bedürfniss die Umwelt so beeinflussen kann, dass man schlussendlich zum Ziel gelangt.. bzw das kriegt, was man will. Auf was ich hinaus will: Es gibt zuhauf Ereignisse die mit Zufall schier nicht zu erklären sind. Vor allem dann, wenn man es besonders nötig hat. In Notlagen findet sich so meist ein Weg. Wenn man denn nur muss und will.

2 Kommentare:

- El Cloedel - hat gesagt…

Zu diesem tiefen philosophischem Thema bzw. Theorie ein absolut genialer Film: Butterfly Effect

Unbedingt reinziehen!!!

Anonym hat gesagt…

Ein sehr interessanter Text, der zum Nachdenken anregt!!
Lg aus Südfrankreich
Benj